Implantologie

Implantologie
Bei der zahnmedizinischen Implantologie werden künstliche Zahnwurzeln in den Kiefer eingesetzt. Diese werden als Halteelemente im Kieferknochen verankert und „verknöchern“ später mit dem Kiefer, was für eine hohe Stabilität und Belastbarkeit sorgt. Sie dienen damit optimal als „Stützpfeiler“ für Prothesen und Zahnersatz.
Vorab muss entschieden werden, ob eine implantologische Behandlung Sinn macht und möglich ist. Dabei kommt es auf Knochenqualität, Zahnfleischerkrankungen, Mundhygiene und Erkrankungen des jeweiligen Patienten an.

Was ist ein Implantat?
Bei einem fehlenden Zahn kann durch den Einsatz eines Einzelimplantats vermieden werden, dass die gesunden Nachbarzähne für eine festsitzende Brücke beschliffen werden müssen. Auf das Implantat wird eine verblendete Einzelkrone gesetzt.
Bei mehreren fehlenden Zähnen sind auch mehrere Implantate erforderlich, um eine Brücke darauf zu befestigen. Wie viele Implantate im einzelnen Fall notwendig sind, hängt letztlich von der individuellen Gebiss-Situation ab.
Bei totalem Zahnverlust kann – je nach Situation – schon auf zwei bis vier Implantaten eine festsitzende Vollprothese verankert werden. Die teils unangenehmen Begleiterscheinungen einer herkömmlichen Totalprothese können durch eine implantatgetragene Lösung vermieden werden.
Das Ergebnis: Fester belastbarer Zahnersatz, der nicht verrutscht und nicht herausfällt. Implantatgetragener Zahnersatz steigert in hohem Maße den Kaukomfort, die Ästhetik und die Lebensqualität.

3-D-Implantationsplanung
Die perfekte Position des Implantats ist entscheidend für den dauerhaften Behandlungserfolg. Nicht nur die ausreichende Knochensubstanz ist hierfür wichtig – bei der Positionierung des Implantats gilt es darauf zu achten, dass keine Wurzeln oder Nerven verletzt werden. Zudem müssen Tiefe und Ausrichtung des Implantats genau stimmen, damit später der Zahnersatz – die Krone, Brücke oder Prothese – exakt angepasst werden kann. Auf herkömmlichen Röntgenbildern sind oftmals wichtige Informationen nicht erkennbar. Abhilfe schafft hier die computergestützte dreidimensionale Implantatplanung. Der nötige Abstand zu sensiblen Nerven und die optimale Implantattiefe werden bei der computergestützten 3-D-Planung exakt berechnet. Die Software ermöglicht eine dreidimensionale Planung am Bildschirm und bietet beste Voraussetzungen, um das Implantat sicherer und genauer setzen zu können. Durch die 3-D-Planung kann außerdem die Optik und Ästhetik des späteren Zahnersatzes bereits vor dem Einsetzen der Implantate exakt vorausgeplant werden.

Knochenaufbau –
Gezielter Aufbau von Zahnfleischgewebe und Kieferknochen

Zahnimplantate brauchen genügend gesunde und stabile Knochensubstanz, um im Kiefer fest und dauerhaft verwachsen zu können. Manchmal ist für eine Implantation jedoch zu wenig Knochen vorhanden. In diesen Fällen können wir durch das Einbringen von Knochenaufbaumaterial oder Eigenknochen den Kieferknochen wieder aufbauen und für die Implantation vorbereiten.

Für mehr Informationen fragen Sie nach unserer Patientenmappe
„Zahnimplantate im Blickpunkt.“